13. Februar 2010 – Erinnern und Handeln

Menschenkette und Friedensgebet an Orten der Gewalt

Am 13. Februar 2010 planen Rechtsextremisten aus ganz Europa erneut einen Aufmarsch in Dresden, zu dem mehrere tausend Alt- und Neonazis erwartet werden.
Die AG Kirche für Demokratie gegen Rechtsextremismus der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens, Aktion Sühnezeichen Friedensdienste, die Amadeu-Antonio-Stiftung und das Kulturbüro Sachsen e.V. rufen aus diesem Anlass zu einem Friedensgebet für alle Menschen guten Willens auf.
In dem Aufruf heißt es dazu u.a. „Wir halten öffentlich sicht- und hörbaren Widerstand gegen extrem rechte Dominanzbestrebungen und Aufmärsche für unverzichtbar, um deutlich zu machen, dass diese gesellschaftlich zu ächten sind.“ Aus diesem Grund werden wir über Ausgangsort und Anfangszeit des Friedensgebets kurzfristig auf den Homepages der Erst-AufruferInnen informieren: www.kulturbuero-sachsen.de; www.asf-ev.de; www.amadeu-antonio-stiftung.de; eeb-sachsen.de.

Wir hoffen und wünschen uns, dass dieser Aufruf viele weitere Unterzeichnerinnen und Unterzeichner findet

Rückmeldungen für ErstunterzeichnerInnen bitte bis zum 12. Januar 2010 an Aktion Sühnezeichen Friedensdienste: kleffner(at)asf-ev.de.

Ausdrücklich ermutigen wir nicht-religiös Gebundene, diesen Aufruf mit zu unterzeichnen, denn das Friedensgebet knüpft an die Tradition der Bewegung von 1989 in der DDR an – und ist entsprechend offen „für alle Menschen guten Willens“