Fachtag „Nächstenliebe – Polizei – Gesellschaft“ am 5. April 2017 in Leipzig

DOWNLOAD: Programm des Fachtages (PDF)

Zum achten Mal treffen sich Angehörige der Polizei, verantwortliche Haupt- und Ehrenamtliche aus den Kirchen in Sachsen sowie Mitglieder zivilgesellschaftlicher Gruppen und Initiativen zum Austausch, wie dem erstarkenden Rechtspopulismus und -extremismus gemeinsam wirksam begegnet werden kann.

Die Gefahr zeigt sich u. a. durch die Flut von Hassbotschaften in sozialen Medien, die zunehmende Gewaltbereitschaft in unserer Gesellschaft sowie das geringe Vertrauen in die Demokratie und deren Institutionen. Die Ergebnisse des von der sächsischen Staatsregierung im November 2016 veröffentlichten Sachsen-Monitors unterstreichen dies. Es wird deutlich, wie wichtig es ist, dass Engagierte für Demokratie und Menschenrechte Informationen und Wissen über aktuelle gesellschaftliche Konfliktthemen miteinander teilen. Deshalb ist es notwendig, dass sich Verantwortliche und Mitarbeitende
unterschiedlicher Bereiche über Partei- und Konfessionsgrenzen hinweg gegenseitig wahrnehmen, kennenlernen und vernetzen. Dies ist das zentrale Anliegen des Fachtages.

Der Hauptvortrag am Vormittag von Norbert Kueß, Landeskriminalamt Niedersachsen, beschäftigt sich mit der „Rolle und Funktion der Polizei bei gesellschaftlichen Konflikten“. Nach drei Beiträgen, die sich noch einmal auf regionaler Ebene mit diesem Thema auseinandersetzen, bieten nach dem Mittagsimbiss acht Arbeitsgruppen zahlreiche Gelegenheiten, um miteinander ins Gespräch zu kommen.

Den Veranstaltenden liegt daran, dass der Tag besonders für die Arbeit in der Stadt Leipzig und der Region einen Nutzen bringt, dass sich neue Verbindungen ergeben und wir einander stärken für Demokratie – gegen die Gefahren für unser Zusammenleben.
Herzlich laden wir Sie ein, Teil dieses Fachtages zu sein und den Austausch mit Ihren praktischen Erfahrungen zu bereichern und überhaupt erst möglich zu machen.

Die Schirmherrschaft für den Fachtag haben Frau Staatsministerin Petra Köpping und Herr Staatsminister Sebastian Gemkow übernommen.

Antidiskriminierungsregel:
Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.